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11. Juni: Traditionelle Gedenkfeier

Traditionelle Gedenkfeier

Zeiskam bedankt sich bei Kaiser Barbarossa mit einem Festspiel

Zeiskam: Versprochen ist versprochen, und wird auch nicht gebrochen – selbst wenn das Versprechen schon vor mehr als 800 Jahren gegeben wurde. Im vorliegenden Fall geht es um ein Ereignis aus dem Jahr 1185. Kaiser Friedrich I., heute besser bekannt als Barbarossa oder Kaiser Rotbart, hat damals den Johannitern die Komturei (Niederlassung eines Ritterordens) Heimbach zu Zeiskam zum Geschenk gemacht. Allerdings forderte er dafür eine Gegenleistung ein: Der Staufer wollte, dass man jedes Jahr an seinem Todestag (10. Juni 1190) seiner gedenken solle. Heimbach entwickelte sich prächtig und wurde zu einer der größten Komtureien im Deutschen Reich. Am 30. August 1310 traf hier der gerade mal 14-jährige Johann von Luxemburg, Sohn des Kaisers Heinrich VII. und dessen Gemahlin Margarete von Brabant, die vier Jahre ältere böhmische Prinzessin Elisabeth, die er noch am gleichen Tag im Kaiserdom von Speyer zur Frau nahm. Aus der Verbindung gingen drei Deutsche Kaiser hervor, darunter der bedeutende Karl IV. 700 Jahre nach der Hochzeit hatte sich in Zeiskam der Kulturverein „Kaiserhochzeit anno 1310“ gegründet und spielte die Zeremonie zum Jubiläum im „Löwenhof“ in Zeiskam und im Speyerer Dom nach. Aufgrund des überwältigenden Erfolges dieser Veranstaltung feiert der Verein seither jedes Jahr, immer sonntags um den 10. Juni herum, das Gedächtnis an den Tod Barbarossas.

Text + Foto:
Hans Kraus

Bild: Kaiser Rotbart ist auch heute noch allgegenwärtig. Der „Cappenberger Barbarossakopf“, eine Porträtbüste Kaiser Friedrichs I., war der Deutschen Post 1977 sogar die Herausgabe einer eigenen Briefmarke wert.

Text: Hans Kraus
Foto: Stadt Landau

INFO:
Festspiel „Barbarossa“
am 11. Juni ab 14 Uhr
im „Löwenhof“ Zeiskam
Pfalzstraße 18
Der Eintritt ist frei.

 


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